Für Einzelbucher als Exklusiv-Arrangement
Erfahren Sie den Reichtum an Wasser und Grün und einige der beinahe 1000 Brücken der Stadt. Die Stadt hat sich in den letzten 20 Jahren nicht nur politisch verändert. Bis auf die East Side Gallery, dem erhaltenden Mauerabschnitt wird es Ihnen schwer fallen, den Verlauf der Mauer in der Stadt nachzuvollziehen. Allgegenwärtig sind jedoch die Zeugen einer rasanten Entwicklung von einer sterbenden Industriestadt zu einer der pulsierendsten Städte Europas.
Das kreative Flair der Stadt übt auf Künstler aus aller Welt eine magische Anziehungskraft aus. Hier gibt es inzwischen mehr Galerien als in New York City. Zum Art Forum im September trifft sich die internationale Kunstszene in Berlin. Für Musiker selbst aus Australien und Amerika ist die Stadt längst ein Magnet. Die Filmindustrie ist nicht nur zur Berlinale hier zu Hause. In der Stadt arbeiten tausende Menschen für die Film- und Medienbranche. Neben Szenen für „The International“ von Tom Tykwer und der „Bourne“-Triologie wurden hier auch der 2010 für 2 Oscars nominierte Film „Ein russischer Sommer“ mit Helen Mirren sowie der in Cannes gefeierte „Carlos“ unter der Regie von Olivier Assayas produziert. Mode aus Berlin sorgt nicht nur zur Bread&Butter Berlin, einer der inzwischen weltweit ganz großen Fashion-Messen und zur Mercedes-Benz-Fashion-Week für Aufsehen. Die Label der Berliner Mode sind auch in den USA hochbegehrt.
Aber auch modernste Technologien werden hier entwickelt. In nördlichen Berlin-Buch einem der modernsten Zentren der Herz- und Transplantationsmedizin sowie in der Charité werden jährlich Leben tausender Menschen aus aller Welt gerettet. Im südlichen Adlershof entwickeln Solon und Younicos modernste Technologien zur Gewinnung und Speicherung erneuerbarer Energien. Die Einwohner der Insel Graciosa auf den Azoren freuen sich darauf, mit den in Berlin entwickelten Anlagen und Energiespeichern ab 2013 komplett mit erneuerbaren Energien versorgt zu werden.
Ein Wahrzeichen der optischen Veränderung Berlins ist die neue Stadtmitte von Renzo Piano und Helmut Jahn am Potsdamer Platz. Die Zerstörungen des Krieges und Folgen der Mauer hatten den einst verkehrsreichsten Platz Europas für Jahrzehnte in eine Wüste verwandelt. Ein einziges Haus - das Weinhaus Huth hat die Zeit hier überdauert. Besonders gut können Sie die Wandlung von einer Industriestadt in die Moderne jedoch vom Wasser aus beobachten.
Im Radialsystem V, einem ehemaligen Pumpwerk des Berliner Abwasserentsorgungssystems suchen heute Künstler wie Sasha Waltz & Guests oder die Akademie für Alte Musik den Dialog mit dem Publikum. Im ehemaligen Eierkühlhaus am Osthafen produziert heute Universal Music. In den benachbarten Speichern sind einige der bedeutendsten Designerlabel zu Hause. Gegenüber produzierte einst ABOAG Omnibusse. Heute begeistern Musiker und Theaterkünstler in der Arena ihr Publikum. Wer eine Abkühlung vom Berliner Nachtleben sucht, findet diese nebenan im Badeschiff - einem zu einem Schwimmbad umgebauten Schubleichter. In der ehemaligen Heeresbäckerei feiern Nachtschwärmer im stilvollen Club bei Spindler & Klatt in gemütlichen Loungemöbeln. Zwischen Treptow und Charlottenburg locken unzählige Beachbars. Jede hat ihren eigenen Charakter - mit Palmen, Sand und Liegestühlen oder Lavendel und Rosen zwischen alten Klinkermauern. Wo könnten Sie sich einen besseren Überblick über die lauschigsten Orte verschaffen, wenn nicht bei einer Fahrt entlang der Spree?
Vor nicht allzu langer Zeit arbeiteten auf dem Gelände des Bundeskanzleramtes noch Portalkräne auf dem Containerterminal. Einstmals führten die privat initiierten Bahnstrecken sternförmig aus der Stadt in die Provinz. Die einzelnen Strecken endeten auf unterschiedlichen Kopfbahnhöfen. Erst 2006 erhielt die Stadt mit von-Gerkans gläserner Konstruktion einen Hauptbahnhof auf dem Gelände des ehemaligen Lehrter Bahnhofes. Gegenüber genießen die Sonnenhungrigen einen Drink im Liegestuhl am Capital Beach. Im Hamburger Bahnhof betrachten Kunstinteressierte die Werke von Joseph Beuys.
Im Meilenwerk - einem ehemaligen Straßenbahndepot in den Wiebehallen in Tiergarten bringen die neusten Modelle von Ferrari und Wiesmann neben 80-jährigen Raritäten von MG, Daimler und Ford die Augen der Liebhaber zum Glänzen. Wo das Bundesinnenministerium in Moabit seine Arbeit verrichtet, wurde in der Meierei Bolle um 1900 erstmals Milch pasteurisiert.
Spannend bleibt auch die Zukunft. Die Brachflächen am Schlossplatz und in Tempelhof lassen es erahnen. Darum ist das Motto Berlins heute: Sei Stadt - sei Wandel - sei Berlin - be Berlin.